Am neu gestalteten Limmatquai wird das Tiefbauamt im Februar insgesamt dreissig Sitzbänke definitiv aufstellen. Die Anzahl der Sitzgelegenheiten wird damit verdoppelt und der Aufenthaltscharakter der Flanierzone verstärkt.
Die Neugestaltung des Limmatquais ist bis auf einige Metallbauarbeiten und die definitive Montage von Sitzbänken abgeschlossen. Zwischen Münsterbrücke und Rudolf-Brun-Brücke ist das Limmatquai zu einer einheitlich gestalteten, innerstädtischen Promenade geworden. Die Anordnung der Sitzbänke soll die Aufenthaltsqualität der neu geschaffenen Flanierzone verstärken.
Ende November wurden die ersten fünfzehn Bänke aufgestellt. Die Sitzgelegenheiten stos-sen nicht nur bei warmem, sonnigem Wetter, sondern auch bei kühlerer Witterung auf Anklang. Das Tiefbauamt installiert Anfang Februar die restlichen Bänke. Es werden insgesamt vierundzwanzig Bänke mit Rückenlehne (sechs davon mit zusätzlicher Aufstehhilfe) sowie sechs überbreite Bänke ohne Rückenlehne aufgestellt sein. Das sind im Vergleich zur jetzigen Anordnung doppelt so viele Sitzgelegenheiten.
Die platzartige Zone vor dem Helmhaus wird mit zwei Dreiergruppen überbreiter Sitzbänke ohne Rückenlehne bestückt. An diesem Ort sollen Passantinnen und Touristen sitzend in alle Richtungen auf wichtige repräsentative Bauten wie das Grossmünster, das Helmhaus, das Stadthaus, das Fraumünster, das Rathaus und verschiedene Zunfthäuser schauen können. Im Wartebereich der Haltestelle „Rathaus“ werden fünf Sitzbänke mit Rückenlehne platziert. Auf dem neuen Platz vor dem Rathaus-Café werden insgesamt zehn Bänke mit Rückenlehne mit Blick auf die Limmat sowie auf die Promenade aufgestellt. Der tiefer gelegene Balkon am Wasser wird Mitte Februar ebenfalls mit Sitzgelegenheiten bestückt. Hier handelt es sich um elf Holzbänke, die entlang der Sandsteinmauer montiert werden. Bei der neuen Schiffsanlegestelle „Limmatquai“ und bei den Arkaden der Hausnummern 72 und 76 wird es einen weiteren Aufenthaltsbereich mit sechs Bänken mit Rückenlehne ge-ben. Den Abschluss der Flanierzone bildet der Haltestellen- und Wartebereich bei der Rudolf Brun-Brücke mit der flussseitigen Wartehalle und deren Sitzbänken sowie drei weiteren Bänken mit Rückenlehne und Aufstehhilfen auf der Häuserseite.
Für das Limmatquai wurde eine elegante, komfortable und robuste Sitzbank entwickelt, welche sich neben dem dunkelgrauen Gussgeländer selbstverständlich in die Quaianlage einfügt. Die Konstruktion mit Seitenteilen aus Stahl und der Sitzfläche aus runden Alumini-umlatten mit Hartgummi-Ummantelung garantiert eine maximale Stabilität und wirkt dennoch sehr leicht. Dank der speziellen Oberfläche der Sitz- und Rückenlatten entfällt die Wartung, welche sonst bei Holz- oder Kunststoffmaterialien zu leisten wäre. Die Sitzfläche hat zudem den Vorteil, dass das Material sich weder stark erhitzt noch erkaltet.