Der neunstöckige Trakt A des Pflegezentrums Mattenhof in Schwamendingen wird erneuert und den heutigen Bedürfnissen angepasst. Der Stadtrat hat für die Instandsetzung insgesamt 53,5 Millionen Franken bewilligt. Davon sind 51,65 Millionen Franken gebundene Ausgaben, 1,85 Millionen Franken umfasst der Objektkredit.
Gestützt auf den Masterplan 2000–2010 der Pflegezentren der Stadt Zürich wird in den Jahren 2007–2009 das Bettenhaus A des Pflegezentrums Mattenhof erneuert und den heutigen Bedürfnissen angepasst. Der gesamte Gebäudekomplex mit einem neunstöckigen Haupttrakt wurde vor 30 Jahren erbaut. Neben der Verbesserung der Tragstruktur und der energetischen Instandsetzung der Fassaden müssen feuerpolizeiliche Auflagen erfüllt werden.
Neue Pflegestationen und direkt zugängliche Duschen/WC
In den Obergeschossen 1 bis 7 entstehen Bettenstationen mit je 21 Pflegebetten, im Erdgeschoss eine Wohngruppe für Demente mit 14 Pflegebetten. Dazu kommt die Umwandlung der Vier- und Zweibettzimmer in Zweier- und Einzelzimmer, soweit möglich mit direkt zugänglicher Dusche und WC. Der Verbindungstrakt mit Cafeteria und Foyer wird zum Teil durch ein neues, erhöhtes Gebäude ersetzt. Die beiden Attikawohnungen werden abgebrochen. Am gleichen Ort auf dem Dach entsteht eine neue Technikzentrale. Die Verbindung zwischen Haus A und B wird durch ein neues Treppenhaus und einen Lift verbessert. Nach der Instandsetzung der Gebäudehülle und der technischen Installationen erfüllt der Trakt A Minergiestandard. Neben der allgemeinen Erneuerung der Umgebung sind ein Rosengarten, ein Tiergehege und ein Grillplatz vorgesehen.
Während der Sanierung werden 88 betroffene Personen im umgebauten Haus B untergebracht, weitere 64 vorübergehend im Pflegezentrum Bombach. Nach der Sanierung stehen im Mattenhof sieben Betten mehr als bisher zur Verfügung. Die Bauarbeiten beginnen voraussichtlich im Juni 2007 und dauern bis September 2009. Der Stadtrat hat für die Sanierung insgesamt 53,5 Millionen Franken bewilligt. Davon sind 51,65 Millionen Franken gebundene Ausgaben, 1,85 Millionen Franken entfallen auf den Objektkredit.