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Der Stadtrat von Zürich

22. November 2006: Mehrkosten bei der Erneuerung der Infrastruktur im Limmatquai

 
Nach neun Monaten Bauzeit wird das Limmatquai am 2. Dezember wiedereröffnet. Für die Neugestaltung der Oberfläche und der Ufermauer hatte der Stadtrat am 28. September 2005 dem Gemeinderat einen Objektkredit von 14,195 Millionen Franken beantragt, den dieser in der Folge bewilligte. Am selben Tag hatte der Stadtrat auch gebundene Ausgaben von 10,919 Millionen Franken für die Erneuerung der Infrastruktur des Limmatquais bewilligt. Diesen Betrag musste der Stadtrat um 4,215 Millionen auf 15,134 Millionen Franken erhöhen. Grund sind einerseits unvorhergesehene Schwierigkeiten, die während des Umbaus auftraten. Andererseits zeigte erst die Detailprojektierung die Notwendigkeit oder Zweckmässigkeit verschiedener Anpassungen und Erweiterungen.
 
Unvorhergesehene Bauerschwernisse
Im Bereich der bestehenden Ufermauer zwischen Rathaus- und Rudolf-Brun-Brücke war der unterirdische Wasserzufluss grösser, als auf Grund der geologischen Baugrunduntersuchungen anzunehmen war. Aus Sicherheitsgründen mussten Vorkehrungen (Unterwasserbeton, kürzere Bauetappen mit Pumpensümpfen) getroffen werden, um eine Unterspülung des Stützmauerfundaments zu vermeiden.
 
Beim Gleisbau, aber auch bei der Erneuerung elektrischer Leitungen waren alte, unerwartet stark armierte Ufermauern abzubrechen, was einen entsprechend grösseren Aufwand erforderte.
 
Bei der neuen Haltestelle Rudolf-Brun-Brücke wurden die Gleise etwas abgesenkt, um hohe, behindertengerechte Haltekanten anzuordnen. Diese Absenkung kollidierte unerwartet mit einem so genannten Schottenbauwerk, welches zu Beginn des letzten Jahrhunderts zum Schutz des Widerlagers der Brücke erstellt worden war; die entsprechenden Abbruch- und Anpassungsarbeiten erforderten einen Mehraufwand.
 
Grösser als erwartet war schliesslich der Aufwand, der sich aus der ständigen Aufrechterhaltung der Anlieferung und der Zufahrt für Notfallfahrzeuge sowie für die verschiedenen Festanlässe wie Sechseläuten, Street Parade oder Zürich multimobil ergab. Dies führte zu kürzeren Etappen mit entsprechend mehr provisorischen Belägen und Stahlplatten zur Abdeckung von Baugruben.
 
Projektanpassungen
Im Zuge der Detailprojektierung zeigte sich, dass vereinzelt andere als ursprünglich vorgesehene Lösungen im Hinblick auf die Nachhaltigkeit oder das Stadtbild zweckmässiger sind. So wurde beispielsweise das System der Oberflächenentwässerung geändert. Der Umstand, dass das mittlere Limmatquai verkehrsarm wird, erlaubt es, das anfallende Regenwasser häuserseitig nicht mehr in die Kanalisation, sondern direkt in die Limmat abzuleiten. Das entlastet Kanalisation und Kläranlage, fiel aber bei den Baukosten ins Gewicht, da neue Entwässerungsleitungen unter dem Tramtrassee hindurch zur Limmat erstellt werden mussten.
 
Beim Central hatte der Kanton vor über sechzig Jahren eine unterirdische Kammer erstellt, die für eine Verdampferanlage zur Wärmeversorgung des Universitätsspitals vorgesehen war. Die Anlage wurde aber nie verwirklicht. Nachdem der Kanton sein Desinteresse an der Kammer bekundet hatte, wurde diese aus Sicherheitsgründen so weit wie nötig abgebrochen. Nicht zuletzt, weil aus den gleichen Gründen demnächst eine Sanierung nötig gewesen wäre, der keinerlei Nutzen gegenüberstünde. Die Stadt wird die aus dem Abbruch entstandenen Kosten von 520 000 Franken beim Kanton als Eigentümer geltend machen.
 
Die Kosten für die speziell angefertigten schlanken Masten und insbesondere die dafür nötige Fundierung für die öffentliche Beleuchtung und die Fahrleitungen wurden unterschätzt; insgesamt entstanden dadurch Mehrkosten von 700 000 Franken. Gestalterische Überlegungen haben dazu geführt, dass bei der Haltestelle Rudolf-Brun-Brücke angesichts der exponierten Lage am Limmatufer nicht wie geplant eine Normwartehalle montiert wurde, sondern ein gestalterisch aufwändigeres Modell.
 
Einen Mehraufwand von 485 000 Franken verursachte schliesslich die Verteileranlage des Elektrizitätswerkes im Raum unter dem Platz beim Café Rathaus. Der angenommene Aufwand ist unterschätzt worden; der sichere Zugang, Lüftung und Signalisation verlangten neben dem bescheidenen Innenausbau relativ aufwändige Konstruktionen.
 
Zusammenfassung des Mehrbedarfs
Die Mehrkosten aus Erschwernissen am Bau schlagen mit 1,475 Millionen Franken zu Buche. Notwendige Projektanpassungen und -verbesserungen verursachen Kosten von 2,534 Millionen Franken. Dementsprechend ergeben sich auch erhöhte Kosten von 206 000 Franken, vor allem für Ingenieurhonorare und Mehrwertsteuer. Daraus resultiert zusammengerechnet der Mehrbedarf von 4,215 Millionen Franken.
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