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Hochbaudepartement der Stadt Zürich

21. März 2006: Freibad Letzigraben: Tag der offenen Grabung

Bevor die Stadt das Freibad Letzigraben ab April saniert, untersucht sie den geschichtsträchtigen Ort genauer. Bis anfangs 19. Jahrhundert stand hier der Galgen von Zürich. Die Stadtarchäologie ist nun auf Skelette gestossen. Am 25. März hat die Bevölkerung die Gelegenheit, die Ausgrabung zu besichtigen.

Römischer Gutshof, Galgen, Freibad: Das Gelände des Freibades Letzigraben blickt auf eine vielfältige Geschichte zurück. Seit Anfang 2006 untersucht eine Equipe der Stadtarchäologie Zürich im Rahmen der anstehenden Sanierung die im Boden erhaltenen Reste. Am Tag der offenen Grabung sind die unbekannten Seiten des bekannten Ortes zu sehen.

Eine frühere Grabung geht auf das Jahr 1838 zurück. Ein damals entdecktes Gebäude wurde bei der jetzigen Untersuchung genauer gefasst. Es handelt sich um das Herrenhaus eines römischen Gutshofes, das einen Grundriss von gut 20 mal 40 Meter aufwies und die höchste Stelle des Hügels einnahm. Die breite, von einem Säulengang gesäumte Schaufassade entspricht einem gehobenen Baustil mediterraner Tradition. Dies lässt sich anhand der erhaltenen Fundamentreste erahnen.

Diese erste Grabungsequipe zeigte wenig Interesse am Galgen, auch wenn im Grabungsbericht die aufgefundenen "Körper der Verurtheilten" erwähnt sind. Das Hochgericht, seit dem 14. Jahrhundert an dieser Stelle überliefert und 1810 letztmals für eine Hinrichtung verwendet, war erst 1831 abgebrochen worden. Vieles war vermutlich 1838, zum Zeitpunkt der ersten Grabung, im Gelände noch sichtbar. Die damals aufgenommene Planskizze zeigt eine Konstruktion mit drei gemauerten Säulen und einer Umfassungsmauer. Die Säulen trugen Querbalken, an denen die Delinquenten gehängt wurden. Oft erst Wochen oder Monate später vergrub man sie an Ort und Stelle. Die drei 2006 freigelegten menschlichen Skelette bezeugen einen pietätlosen Umgang mit den Toten: Sie wurden ohne Sorgfalt neben Tierkadavern verscharrt.
Hinweis:
Am Samstag, 25. März 2006, von 10-16 Uhr, können auf dem Grabungsgelände die römischen Mauerreste und Skelette besichtigt werden. Mitarbeitende der Stadtarchäologie geben Auskunft. Zugang: Haupteingang Freibad Letzigraben (Edelweisstrasse) oder Nebeneingang (Dennlerstrasse). Solides Schuhwerk empfohlen.

Bild zur Grabung JPG Dokument: Bild zur Grabung
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