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Gesundheits- und Umweltdepartement der Stadt Zürich |
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8. April 2005: Schutz der Nichtraucherinnen und Nichtraucher |
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Die Stadt Zürich, die Gastroverbände und die Kantonale Fachstelle für Tabakprävention wollen eng zusammenarbeiten und einem konsequenten Nichtraucherschutz in Restaurants, Cafés und Hotels zum Durchbruch verhelfen. Dies ohne weitere Verbote und Zwänge, sondern durch Handeln. Ziel sind getrennte Räume und Zonen, rauchfreie Zeiten oder Nichtraucher-Lokale. Vorbildliche Betriebe können sich auf www.rauchfreiessen.ch profilieren.
„Im Spannungsfeld Rauchen – Nichtrauchen – Passivrauchen gehen gelegentlich die Emotionen hoch,“ meinte Stadtrat Robert Neukomm heute vor den Medien. Passiv rauchen ist ungesund. Umfragen zeigen, dass 72 % der Gäste mit verrauchten Restaurants unzufrieden sind. Zudem führt Rauchen in Gastro-Lokalen zu Immissionen, welche beim Essen stören und insbesondere die Nichtraucherinnen und Nichtraucher in ihrem Geruchssinn beeinträchtigen. Der Vorsteher des Gesundheits- und Umweltdepartements stellte die enge Zusammenarbeit der Stadt mit den Gastroverbänden und der Kantonalen Fachstelle „Züri rauchfrei“ vor. Durch das kantonale Gastgewerbe-Gesetz ist jedoch der städtische Handlungsspielraum beschränkt. Der Umwelt- und Gesundheitsschutz Zürich (UGZ) prüft im Rahmen des Bewilligungsverfahrens bei Bauabnahmen und Klagen die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften. Die Abteilung Bewilligungen der Stadtpolizei kontrolliert stichprobenweise das Anbieten von Plätzen für nichtrauchende Gäste. Umso mehr ist der „Freiwilligkeits-Spirit“ der Vereinbarung zwischen dem Zürcher Gastgewerbe und dem UGZ gefragt. „Suchen Sie nach Lösungen für das Pas-sivraucher-Problem in Ihrem Betrieb,“ appellierte Neukomm an die gut 1200 Gastrobetriebe in Zürich. Dazu gehöre insbesondere auch der Schutz der Mitarbeitenden.
Ernst Bachmann, Präsident Gastro Zürich und Gastro Zürich City, sowie Wirt im Restaurant Bahnhof Wollishofen stellte die eigenen guten Erfahrungen mit rauchfreien Räumen vor. Der Gast sei König. Die Thematik werde von Gastro Zürich, aber auch von Gastro Suisse sehr ernst genommen. Jede Bestrebung, die Gesundheit der Gäste und der Mitarbeitenden zu schützen, sei positiv. Denn nur gesunde Gäste seien langfristig gute Gäste. Doch dies bedeute nicht, sogleich mit Verboten und Strafen ans Werk zu gehen.
Auch Guglielmo L. Brentel, Präsident der Zürcher Hoteliers, will ein Verbot und weitere gesetzliche Auflagen verhindern. Die Nichtrauchertische seien meist zuerst besetzt. Die zeige, dass in der Zielgruppe nichtrauchender Gäste das grösste Potenzial liege. Innovative und erfolgreiche Unternehmer sollen selber Lösungen finden, diese Chance zu nutzen. Die Kampagne „Züri rauchfrei“ sei dabei eine gute Hilfe.
Christian Schwendimann von der Kantonalen Fachsstelle für Tabakprävention „Züri rauchfrei“ stellte diese Kampagne vor. „Fragen Sie im Restaurant nach Nichtraucherplätzen“ soll die Bevölkerung anregen, ihre Bedürfnisse zu artikulieren und in Gastrolokalen Nichtraucherplätze zu verlangen. Kommunikationsmittel sind Tramhänger, Kinodias, A-4- Plakate, Radio- und TV-Spots. Ziel des Online-Führers www.rauchfreiessen.ch sei, diejenigen Restaurants aufzuführen, die entweder ganz rauchfrei sind, über einen rauchfreien separaten Raum verfügen oder zumindest rauchfreie Essenszeiten anbieten. Alle Verbandsmitglieder von Gastro Zürich, Zürcher Hoteliers und des Cafetiersverbandes bekommen in den nächsten Tagen das Kampagnenset zugestellt.
Bestelladresse der Kampagnensets (kostenlos): Fachstelle für Tabakprävention, Zähringerstrasse 32, 8001 Zürich 044 262 69 66, info@zurismokefree.ch
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Gesundheits- und Umweltdepartement der Stadt Zürich |
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Umwelt- und Gesundheitsschutz Zürich (UGZ) |
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