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9. September 2004: Ergebnisse der Umfrage zum Erwerbsersatz bei Mutterschaft und für Dienstleistende

78 Prozent der Unternehmen in der Stadt Zürich stehen einem über die EO finanzierten Mutterschaftsurlaub positiv gegenüber. Dies zeigt eine Umfrage des Büros für die Gleichstellung von Frau und Mann der Stadt Zürich, Präsidialdepartement, und des städtischen Gewerbeverbandes.

Im Hinblick auf die Änderung des Erwerbsersatzgesetzes (EOG), die am 26. September zur Abstimmung kommt, haben das Büro für die Gleichstellung von Frau und Mann, Präsidialdepartement, und der Gewerbeverband der Stadt Zürich diesen Sommer eine Umfrage bei mehrheitlich kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) in Zürich durchgeführt. Ziel war es zu erfassen, welche Lohnfortzahlungen die Arbeitgeber gegenwärtig bei Mutterschaft und bei Diensten in Armee, Zivilschutz und Zivildienst leisten und welche Kosten ihnen dadurch entstehen. Auch interessierte, in welchem Umfang die Arbeitgeber durch die EOG-Revision entlastet würden. Die Umfrage, bei der 81 Unternehmen geantwortet haben, wurde von Dr. Caroline Roggo, spectra research & consulting Basel, durchgeführt.

Die wichtigsten Ergebnisse:

  • 55 Prozent der Unternehmen gewähren einen Mutterschaftsurlaub gemäss Obligationenrecht (OR), das heisst sie beschränken sich bei der Lohnfortzahlung auf das gesetzliche Minimum (Gemäss Zürcher Skala muss im 1. Dienstjahr 3 Wochen, im 2. Dienstjahr 8 Wochen, danach mit jedem Dienstjahr eine Woche länger der volle Lohn entschädigt werden.)
  • 45 Prozent der Unternehmen entrichten eine Mutterschaftsentschädigung, die über das gesetzliche Minimum hinausgeht. Die Unterschiede zwischen den Branchen sind gross: In der Industrie sind 19 Prozent und im Handel 30 Prozent der Unternehmen grosszügiger. Im Dienstleistungssektor haben 62 Prozent der Firmen bessere Bedingungen und Leistungen als das OR vorschreibt.
  • 53 Prozent der Unternehmen haben eine Krankentaggeldversicherung abgeschlossen, die das Mutterschaftsrisiko abdeckt. 47 Prozent der Betriebe finanzieren die Lohnfortzahlung selber. Sie tragen also die vollen Kosten jedes Mutterschaftsurlaubes.
  • 71 Prozent der Unternehmen bezahlen Männern und Frauen im Dienst von Armee, Zivildienst und Zivilschutz den vollen Lohn (100 Prozent) weiter, obwohl sie die EO-Kasse nur für 65 Prozent entschädigt. 7 Prozent der Betriebe übernehmen einen Teil der Differenz zum vollen Lohn. Absenzen wegen Militärdienst sind häufiger als Mutterschaftsurlaube.

Die Änderung des Erwerbsersatzgesetzes sieht vor, dass alle erwerbstätigen Frauen – auch Selbstständige und im Familienbetrieb mitarbeitende Ehefrauen – nach der Geburt eines Kindes während 14 Wochen ein Mutterschaftstaggeld von 80 Prozent ihres bisherigen Lohnes erhalten. Für Dienstleistende in Armee, Zivilschutz und Zivildienst wird die EO-Entschädigung auf 80 Prozent des Lohnes erhöht. Rekruten und Rekrutinnen erhalten ein höheres Taggeld (54 statt 43 Franken).

  • In 60 Prozent der befragten Unternehmen bringt die EOG-Revision für die Mütter Leistungsverbesserungen gegenüber der heutigen Situation.
  • Die Arbeitgeber werden durch die EOG-Revision entlastet. Am meisten profitieren Unternehmen mit hohem Frauenanteil und solche, die heute schon einen grosszügigen Mutterschaftsurlaub gewähren. Entlastet werden aber auch die 78 Prozent der Unternehmen, die ihren Diensleistenden freiwillig mehr als die EO-Entschädigung ausrichten. Berechnungen anhand von zwei Fallbeispielen aus dem Dienstleistungssektor zeigen, dass diese mit der EO-Regelung die Kosten um einen Drittel senken beziehungsweise halbieren können.
  • 78 Prozent der Unternehmen befürworten die Änderung des Erwerbsersatzgesetzes. Bei den Dienstleistungsbetrieben sind 91 Prozent, im Handel 71 und in der Industrie 63 Prozent dafür.

Der Bericht zur Umfrage „Erwerbsersatz bei Mutterschaft und für Dienstleistende“ ist ab 9. September 2004, 14.30 Uhr, auf der Website des Gleichstellungsbüros www.bfgzh.ch erhältlich.
Büro für die Gleichstellung von Frau und Mann Externer Link: Büro für die Gleichstellung von Frau und Mann
Präsidialdepartement Interner Link: Präsidialdepartement
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Mitteilungen des Stadtrates bis 9. Februar 2005 Interner Link: Mitteilungen des Stadtrates bis 9. Februar 2005
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