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6. September 2004: Minergie-Label für das neue Verwaltungszentrum Werd

Stadt Zürich geht mit gutem Beispiel voran

Heute überreichte Regierungsrätin Dorothée Fierz Stadträtin Kathrin Martelli das Minergie-Label für das neue Verwaltungszentrum Werd. „Minergie“ steht für mehr Lebensqualität bei gleichzeitig markant tieferem Energieverbrauch. Die Stadtregierung hat versprochen, bei allen Neubauten und bei rund einem Viertel der Umbauten die Minergie-Vorgaben zu erfüllen.

„Die Qualität der Umwelt ist ein entscheidender Standortfaktor für die Stadt Zürich“, sagte Kathrin Martelli. „Das Hochbaudepartement der Stadt Zürich leistet mit seiner Baupolitik einen wichtigen Beitrag zur wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Nachhaltigkeit und steht als grosser Auftraggeber und Bauherr der Schweiz auch in einer gesellschaftlichen Verantwortung.“ Ende der Legislatur werden 140’000m2 der städtischen Bauten mit dem Minergie-Label ausgezeichnet sein. Doch nicht nur in der Anwendung der Standards leistet die Stadt Zürich ihren Beitrag. Sie setzt sich auch aktiv für deren Weiterentwicklung ein. „Wir brauchen die Leistung der Stadt Zürich nicht unter den Scheffel zu stellen und wollen weiterhin als leuchtendes Beispiel für nachhaltiges Bauen vorangehen“, sagte Kathrin Martelli.

Namhafte finanzielle Einsparungen sind dank des Umzugs von 700 Mitarbeitenden der Stadt ins Verwaltungszentrum Werd zu erwarten und dank des Minergie-Standards darf man auch mit weiteren ökonomischen Einsparungen rechnen. Die Fassade wurde aus städtebaulichen und wirtschaftlichen Gründen nicht verändert, lediglich die Verglasung wurde durch hochwertige neue Gläser ersetzt. Der fehlende äussere Sonnenschutz stellte eine grosse Herausforderung für die Gebäudetechnik dar. Um trotzdem ein behagliches Raumklima zu schaffen, wurden abgehängte Deckenelemente entwickelt, welche Kühl- und Heizfunktionen übernehmen und gleichzeitig den Schall isolieren. Sie stellen einen zukunftsweisenden Ansatz für den Umbau von Geschäftsliegenschaften dar und werden inzwischen bereits bei anderen Umbauten verwendet. Mit der Erneuerung nach Minergie kann der Energieverbrauch mindestens halbiert werden.

Für das Beleuchtungskonzept im Verwaltungszentrum Werd sind Stehleuchten vorgesehen. Mit den marktüblichen Modellen liessen sich die Minergie-Anforderungen nicht erfüllen. Darum entschloss sich das Amt für Hochbauten zusammen mit dem EWZ einen Wettbewerb durchzuführen. Resultat: 18 Stehleuchten von 13 verschiedenen Herstellern erfüllen bisher die strengen Bedingungen. Somit kommen nun Stehleuchten auf den Markt, deren Energieverbrauch um die Hälfte reduziert werden konnte und zudem auch deutlich kostengünstiger sind als bisherige vergleichbare Produkte. Die Stadt ihrerseits bekommt ein Design-Minergie-Modell und spart bei der Beschaffung und im Betrieb über die Nutzungszeit der Stehleuchten allein beim Verwaltungszentrum Werd deutlich über eine halbe Million Franken. Dank ihres wirtschaftlichen Potenzials und ihres Auftragsvolumens können städtische Initiativen und Vorgaben positive Auswirkungen auf die Ent-wicklung nachhaltiger Produkte und Bauverfahren haben. Auswirkungen, die der ganzen Bauwirtschaft zugute kommen.

Der Betrieb bei ausgeführten Bauten zeigt, dass die Nutzenden eine einfach bedienbare Technik gegenüber komplexen, hoch technisierten Systemen bevorzugen. Die Stadt strebt auch aus wirtschaftlichen Gründen Bauten an, bei denen die Minergie-Anforderungen mit möglichst einfacher, angepasster Technisierung erfüllt werden können.

Zusätzlich zu den Energiezielen macht die Stadt Zürich seit Jahren Vorgaben für eine gesunde und ökologische Bauweise. Für das Verwaltungszentrum Werd wurden mit dem Totalunternehmer präzise Raumluftqualitätsanforderungen vereinbart, deren Einhaltung nach Abschluss der Bauarbeiten mit Messungen überprüft wird. Kathrin Martelli unterstützt die Lancierung eines neuen Labels für eine gesunde und ökologische Bauweise, das von den öffentlichen Hochbauämtern unter Federführung von Kanton und Stadt Zürich entwickelt wird. Gegenwärtig wird eine Zusammenarbeit mit Minergie geprüft. Die Stadt befürwortet die qualitative Weiterentwicklung von Minergie zu einem gesamtheitlichen Baustandard.

Kathrin Martelli machte deutlich, dass die Stadt gewillt ist, den eingeschlagenen Weg wei-terzugehen: „Wir können beim Bauen zeigen, dass Ökologie und Ökonomie eng zusammen hängen und kreative Lösungen für die Gesellschaft, Wirtschaft und die Umwelt Vorteile bringen. “

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