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Medienmitteilung vom 2. September 2002

Schulen 2002.
5 Schulhausbauten - 1 Wettbewerbspaket

175 Teams aus vier Ländern haben für die fünf offen ausgeschriebenen Wett­bewerbe insgesamt 221 Projekte eingereicht. Die Beiträge haben zu lebhafter Diskussion angeregt und Vergleiche ermöglicht, die schliesslich zu klaren Entscheidungen geführt haben.

Steigende Schülerzahlen in einzelnen Stadtquartieren, steigende Nachfrage nach Betreuungsangeboten sowie neue Schul- und Unterrichtsformen bestimmen die Herausforderungen im Schulbau. Im Spannungsfeld zwischen architektonisch-städtebaulichen, pädagogisch-betrieblichen und finanziellen Ansprüchen bedingt das Erstellen von neuem Schulraum für kommende Generationen vertiefte Überlegungen zur Nachhaltigkeit. Entstehen Räume, die ein pädagogisch anregendes Umfeld bieten? Bewährt sich der neue Schulraum auch über längere Zeit? Sind Bau und Betrieb effizient und nehmen sie Rücksicht auf schonenden Umgang mit Ressourcen? Wird das Schulhaus sich verändernden Bedürf­nissen gerecht? Stiftet die Anlage Identität für das Quartier und löst sie gar einen frischen Impuls aus? Gelingt es, die Anlage baulich zu verdichten und gleichzeitig die Qualität des Aussenraumes zu erhöhen? Sind die Räume hell, wohl­proportioniert und im Gebrauch robust? Wir sind überzeugt, dass mit den prämierten Projekten auf diese Fragen gültige und zukunftsgerichtete Antworten gefunden wurden.

Auch die Verwaltung geht neue Wege. Basierend auf dem Architekturwettbewerb als erfolgreiche Strategie zu einer hohen Baukultur wurden die vorliegenden fünf Ausschreibungen vom Schul- und Sportdepartement und Hochbaudepartement in einem Paket lanciert. Dieses konzentrierte Vorgehen erlaubte eine markant effizientere Arbeitsweise und lässt eine vertiefte Reflexion über die gestellte Aufgabe zu; nicht zuletzt auch in der Öffentlichkeit.

Das Preisgericht empfiehlt der Bauherrschaft folgende Projekte zur Weiterbearbeitung:

Neubau Oberstufenschulhaus Albisriederplatz
Projekt „IN BETWEEN“,
bbesw Architekten ETH/HTL (Atelier Letten), Lorenz Bettler, Arch. HTL, Zürich

Neubau Sporthalle (Dreifachturnhalle) Hardau
Projekt „ut pa hjul“,
WEBER BRUNNER ARCHITEKTEN, Zürich

Erweiterung Primarschule Hardau und Berufswahlschule (BWS) Bullingerstrasse

Projekt „Benidorm“,
EM2N Architekten ETH/SIA, Mathias Müller, dipl. Arch. ETH/SIA, Daniel Niggli, dipl. Arch. ETH/SIA, Zürich

Erweiterung Schulanlage Luchswiesen
Projekt „ZIZOU“,
Covas-Wyss Architekten, Zürich

Erweiterung Schulanlage Rebhügel
Projekt „Onkel Tom“
architekturatelier markus bühler / peter buschor, St. Gallen

Der dringende Erneuerungsbedarf bestehender Anlagen fällt zusammen mit einem jüngst stark gewachsenen Leistungsauftrag der Schule. Das Optimierungspotenzial durch die Mehrfachnutzung von Räumen sowie durch die Schulraumbewirtschaftung ist dabei konsequent zu nutzen. Es gehört zur politischen Verantwortung, für die kommende Generation von Schülerinnen und Schülern der Stadt Zürich Voraus­setzungen für eine gute schulische und persönliche Entwicklung zu schaffen. Die nominier­ten Projekte leisten dazu einen namhaften Beitrag.

Vorsteherin des Hochbaudepartements der Stadt Zürich
Kathrin Martelli
Stadträtin

Ausstellungen
Die eingereichten Projekte werden vom Dienstag, 3. September, bis Donnerstag,
12. September ausgestellt, jeweils

Mo. bis Fr. 16.00 - 20.00 Uhr
Sa. und So. 14.00 - 18.00 Uhr

Projekte Luchswiesen und Rebhügel:
Hallenbad Oerlikon, Untergeschoss
(Zugang über Rampe gegenüber Haus Kühriedweg 33)

Projekte Schulen Hardau:
Ausstellungsraum Fabrik am Wasser, Am Wasser 55a, 8049 Zürich

Weitere Informationen finden Sie im Internet: www.ahb.stzh.ch 

 

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